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Kraftplätze --> Geomantie --> Kraftplätze sind überall Kraftplätze sind überallWie finde ich (m)einen Kraftplatz?Seit Gisela Graichen's "Kultplatzbuch" sind sie in aller Munde - die Kraftplätze. Auf Landkarten sind sie zu finden, mit markanten Namen wie "Wildweiberhöhle", "Fuchstanzplatz", "Wolfsbrunnen", "Wodanseiche". Das sind die bekannteren, zu denen oft richtige Pilgerreisen der Hexen, Schamanen, Zauberer, Magier etc. stattfinden. Ich war kürzlich in den Steinkammerhöhlen in Breitscheid, die ich vor Jahren durch das Kultplatzbuch gefunden habe, und entdeckte eine große Kohlezeichnung des Gehörnten an einer Wand, massenhaft Wachsreste, abgebrannte Reste von Räucherstäbchen und eine mit Runen bemalte Muschel. Da hat ein Haufen Leute ein Fest gefeiert und sichtbare Spuren hinterlassen... Es muß aber nicht gleich ein Ort sein, den jeder auf der
Landkarte finden kann. Der eigene, persönliche,
"Privat-Kraftplatz" ist meist viel bescheidener, hat deshalb
aber nicht weniger Power. Ich habe gleich mehrere für
unterschiedliche Zwecke, die gar nicht als "Kraftplätze" auf den
ersten Blick ersichtlich sind - dort stehen keine Menhire, keine
christliche Kapelle versperrt mir die Schwingung, und
Kultplatztourismus gibt's dahin auch nicht. Für alle, die nur
hingucken, sind es eine alte Eiche in einem Steinbruch, Wie finde ich nun meinen individuellen Kraftplatz?Als erstes empfehle ich Dir, lieber Leser, einen allgemein bekannten Kultplatz aufzusuchen. Wandere mit dem Finger über die Landkarte und finde die Donareiche, den Holleberg oder Teufelstisch, den es bestimmt in der Nähe Deiner Wohnung gibt. Du kannst mit dem Auto in die Peripherie fahren, aber bitte nicht bis auf den Kraftplatz. Der Kraftwagen hat dort nix zu suchen, es sei denn, Du willst die Elektrik Deines Vehikels mächtig durcheinanderbringen. Wenn Du auf dem Platz angekommen bist, laß ihn in Ruhe auf Dich wirken. Schau Dir die Umgebung an, dann guck mit geschlossenen Augen - das dritte Auge ist keine Atrappe, Du kannst es hier ruhig benutzen. Achte darauf, was Du hörst, spürst, denkst, empfindest, welche Bilder in Dir aufsteigen. Zieh die Schuhe aus und fühle die Erde unter Deinen Füßen. Lehn Dich an einen Baum und sprich mit ihm, laut oder in Gedanken. Wenn es dort Wasser gibt, tauche Deine Hände hinein, benetze Deine Stirn damit. Gibt es dort Tiere, achte auf ihr Verhalten - welche sind es, und was haben sie Dir zu sagen? Lege Dich auf die Erde und spüre ihre Schwingung, vielleicht kannst Du die Kraftlinien sogar sehen. Entspanne Dich und nimm Dir viel Zeit, laß Dich nicht von Deinem inneren Kind, das jetzt unbedingt was tolles erleben will, unter Druck setzen. Wenn Du gar nichts spürst, sei nicht enttäuscht, komm ein andernmal wieder. Aber vergiß nicht, den Kräften des Platzes ein kleines Geschenk dazulassen - sie mögen eine Prise Tabak, ein Stück Brot... Doch vergessen? Dann kannst Du immer noch etwas von Dir persönlich dalassen: ein Haar, ein bißchen Spucke, ein Lied oder einen Tanz. Wenn Du einen oder vielleicht ein paar dieser Plätze besucht hast, bekommst Du allmählich ein Gefühl für die Schwingungen - Dir erscheint die Luft auf dem Platz wärmer, dichter, angenehmer als außerhalb, Dir sind Tiere begegnet, Du hast mit einem Baum oder Stein Kontakt bekommen, ein schöner Traum ist Dir wieder eingefallen, oder der Platz hat Dir ein Lied geschenkt, ein ganz besonderes, das Du nur hier singen, flöten, trommeln oder tanzen kannst? Dann kannst Du Deinen eigenen Kraftplatz finden. Laß Dich von Deinem inneren Gefühl leiten - gibt es einen Ort in der Umgebung Deiner Wohnung, der Dich stark anspricht? Einen Platz im Wald, der Dich zum Dableiben einlädt; einen See, an dessen Ufer Du Dich zurückziehst, wenn Dir alle auf die Nerven gehen? Dein inneres Gefühl ist die beste Landkarte, um Deinen Platz zu finden. Oft sind es auch Bäume, Felsen, Sträucher, die geradezu den Weg weisen: da lang, fühl mal, gleich hast Du's. Die Erbauer der großen Kirchen, Dome und Kathedralen wußten auch, wie man den Kraftplatz für seine Zwecke benutzt: sie bauten auf alten heidnischen Kultplätzen, der Kölner Dom z.B. steht auf einem Langgrab (die Schwingungen in der Krypta sind immens). Dort, wo der Priester hinter dem Altar steht, um die Messe zu zelebrieren, ist die "Haupt-Tankstelle", heute bei Besichtigungen zumeist durch eine rote Kordel abgesperrt. Manche Kathedralen haben unterirdische Räume, die in Achteckform angelegt sind, die die Power auf einen Punkt in der Mitte zentrieren - Schuhe aus, draufgestellt, und schon hast Du das Sprungbrett ins Universum. Im Haus oder der eigenen Wohnung sind Haustiere oft Wegweiser zur Kraftecke - Katzen gehen dahin, wo es für Menschen nur kurz ertragbar ist, sie mögen sehr hoch- oder niedrigfrequente Schwingungen. Hunde gehen dorthin, wo mensch sich auch wohlfühlt. Ratten lieben harmonische Schwingungen, die von keinem elektrischen Gerät beeinträchtigt werden, aber wenn Du Dich in Deinen eigenen 4 Wänden nach einem geeigneten Platz umsiehst, solltest Du selbstredend Fernseher, Radio, Computer & Co. ausgeschaltet lassen und auch die "Stand By"-Schalter ausknipsen, sonst faselt Dir deren Schwingung dauernd dazwischen. Sieh Dich mit geschlossenen Augen in Deiner Wohnung um und spüre mit Händen, Füßen, Nase, Ohren... kribbelt's hier unter den Fußsohlen? Lerne, auf Deine Sinne umzuschalten. An der Stelle, wo Du Dich im wahrsten Sinne des Wortes "beschwingt" fühlst, solltest Du Dir einen Sitzplatz zum Meditieren, einen kleinen Altar mit Kristallen oder sonst eine nette Ecke einrichten, Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt - Kristalle verstärken die vorhandene Energie, und Du kannst mit den Steinen die Energielinien verändern, sie sagen Dir, wie sie geändert werden wollen (Du kannst ein Pendel oder Deine Katze zur Kommunikation zur Hilfe nehmen). Leider lassen Feiernde auf den "erfaßten" Kultplätzen oft eine Menge Müll zurück - wer hinfährt, sollte immer einen Müllbeutel dabei haben, unzählige Male habe ich zeternd einen Kofferraum voll eingesammelt. Nehmt doch bitte nicht nur Eure Bierdosen, sondern auch die Alu-Töpfchen der Teelichter wieder mit! Achte auf Deine Umgebung - Kraftplätze sind überall, und sie verstecken sich meist nicht. Morrigan Dieser Text wurde mir Zora Eastwick geschickt. Er stammt aus den Archiven von www.boudicca.de und ist laut Unterschrift von Morrigan geschrieben worden. Zurück zu Geomantie |